Wikinger, Blasrohre und ein gestürzter König
Die Jungschützen des SV Affalterbach auf großer Ferien-Mission
Punkt 11 Uhr trafen sich am Schützenhaus die sieben Jüngeren der derzeit 11 Jungschützen im Alter von 8 bis 17 Jahren.
Der SV Affalterbach hatte für sie ein Ferienprogramm vorbereitet, bei dem für drei Stunden nicht der Schuss selbst im Mittelpunkt stand, sondern das, was ihn erst möglich macht: Konzentration, Koordination, Geduld und Teamgeist. Verpackt wurde das Ganze in Spiele und Rätsel – mit einer Wikingergeschichte als rotem Faden.
Ankommen und ankommen lassen
Die Jugendleiterin Yvonne H. gab den Kindern zunächst Raum, um sich auszutauschen: Was war in den ersten Ferientagen mit Familie und Freunden schon alles los? Ein guter Einstieg, damit der Kopf frei wird für das, was folgt.
Die Mädels gegen die Jungs – Wikingerschach entscheidet
Unter der Anleitung von Conny H. forderten die Mädels die Jungs zum Wikingerschach heraus.
In einer packenden Finalrunde um den König setzten sich die Mädels durch – nebenbei war ordentlich Hand-Auge-Koordination gefragt.

Ein Rätsel führt zur Lemberghalle
Danach übernahm Yvonne H. die Gruppe erneut und schickte sie auf Rätseljagd: Welche Aktion würde als Nächstes warten? Die Geschichte vom Königreich der Wikinger und der Nachfolge nach dem Sturz des Königs lieferte die entscheidenden Hinweise. Kombinieren und Ausdauer waren gefragt, bis die Gruppe die Lösung hatte und mit dem Blasrohrschießen belohnt wurde.
Volle Konzentration am Blasrohr
In der Luftgewehrhalle des SV A erwartete sie Frank J., der in die richtige Technik einwies. Manch einer hielt zum ersten Mal ein Blasrohr in der Hand und übte sich in Zielgenauigkeit – neue Erfahrungen, neue Erfolgserlebnisse.

Die große Suche: zum Grillplatz Lemberghöfe
Weiter ging es mit Yvonne H. in den Wald, wieder der Geschichte folgend: Nur wer alle Hinweise findet, kann die Prinzessin erwecken. Der Weg führte die Gruppe bis zum Grillplatz Lemberghöfe und zurück. Vor allem dank der tatkräftigen Unterstützung des jüngsten Mitglieds war die Aufgabe rasch gemeistert – ein schönes Beispiel dafür, wie die Gruppe voneinander profitierte.

Reaktion, Gleichgewicht – und eine Extraportion Zucker
Zum Abschluss der Aktivitäten wurde es technischer und sportlicher: Bei einem Reaktions- und einem Balancespiel maßen sich die Kinder untereinander und zeigten, was in ihnen steckt. Und weil Zucker – jedenfalls nach Meinung der Kinder – als Energielieferant unverzichtbar ist, gab es zur Stärkung Popcorn.
Bunte Stative für die nächste Saison
Für einen runden Abschluss durften die Teens die von 1. Vorstand Frank H. vorbereiteten Stative mit Holzmalstiften bunt gestalten. So wächst gleich die Vorfreude auf das erste Training nach den Sommerferien mit – und die Stative werden künftig nicht nur von ihnen selbst, sondern auch von neuen Jungschützen genutzt.
Drei Stunden, die wie im Flug vergingen
Die eingeplanten drei Stunden waren schneller vorbei, als allen lieb war. Vom freien Kopf über Hand-Auge-Koordination, Durchhaltevermögen und Zielgenauigkeit bis zu Teamgeist, Reaktion und Gleichgewicht – den Kids und Teens wurde an diesem Tag einiges abverlangt. Vor allem aber hatten sie jede Menge Spaß. Der SV A freut sich schon jetzt auf die Zeit nach den Ferien, wenn es gemeinsam in die neue Trainingssaison geht.
Lust bekommen?
Nach den Sommerferien sind Kinder ab 8 Jahren und Teenager bis 18 Jahren herzlich zu einem Schnupperkurs eingeladen – bis 12 Jahre am Lichtgewehr, ab 12 Jahren am Luftgewehr. Und zwar jeden Freitag von 17:30 bis 18:30 Uhr.
YH

